
© Helga Müller
Lange habe ich auf geeignete Räumlichkeiten gewartet, um endlich in Neustadtgödens einen Frauenkreis zu gründen. Am 26.08.1973 war es dann soweit. Unser neues Gemeindehaus wurde eingeweiht. Kurze Zeit später fand dann das erste Treffen unseres Frauenkreises statt. Um die 30 Personen waren interessiert in dieser kirchlichen Gruppe mitzuarbeiten. Es ging gleich los mit allerlei Handarbeiten, Koch- und Backkünsten, um beim Weihnachtsmarkt der Dorfgemeinschaft einen Basar zu bestücken. Außerdem fand nun in jedem Jahr beim Weihnachtsmarkt eine Cafeteria gemeinsam mit dem Landfrauenverein statt. Der ansehnliche Erlös kam der Kirchengemeinde Gödens zugute. Bis zur Aufgabe des Gemeindehauses hat der Frauenkreis sehr viele Basare mit unzähligen gestrickten Socken, Schals, Mützen und Pullovern bestückt. Zudem waren Türkränze und Adventsgestecke der Kassenschlager. Auch nicht zu vergessen die vielen Gläser Marmelade, Tüten Kekse und Neujahrskuchen, die reißend Absatz fanden.
Außer dem weihnachtlichen Basar fand auch zu Ostern ein Gemeindefest mit Osterbasar statt. Aber nicht nur Back- und Handarbeiten für die Basare, auch vieles andere wurde vom Frauenkreis gestaltet. Zum 300. Kirchenjubiläum (1995) hatte der Frauenkreis so viel Geld erwirtschaftet, dass ein altes Gemälde (der segnende Jesus) für 10.000 DM restauriert werden konnte und jetzt eine Wand der lutherischen Kirche ziert. Unter anderem waren auch Mitglieder des Frauenkreises voller Begeisterung zur Stelle, als anlässlich der 450-Jahr-Feier ein von mir verfasstes Theaterstück (Ick krieg di Düwel doch) auf dem Vorhof von Schule und Gemeindehaus aufgeführt wurde. Sei es als Darsteller auf der Bühne oder als Chormitglied der Brauchtumsgruppe sowie zum Nähen der vielen Kostüme (aus dem Mittelalter) für Deicharbeiter, Marketenderinnen u.a. Es war für alle ein großartiges Erlebnis und die Kirchengemeinde konnte sich über Einnahmen für Anschaffungen fürs Gemeindehaus und Kirche freuen. Aber auch über eine andere, über viele Jahre durchgeführte Veranstaltung, freute sich die Gemeinde; über unser plattdeutsches Hirtenspiel am Sonntag vor Weihnachten. Dieses Theaterstück, von Pastor Herlyn, wurde von den Frauen eindrucksvoll zur Aufführung gebracht. Aber auch die plattdeutsche Theatergruppe, „de Häkelbüdelclub“ entstand aus Mitgliedern des Frauenkreises. 60 Minuten Spaß am Stück wurde auf die Bühne gebracht. Jedes Jahr ein neues Thema z.B. „Eenmal up de Reeperbahn - St. Pauli röppt, wie komen“ wurde insgesamt 48 Mal an verschiedenen Orten in unterschiedlichen Vereinen, Kirchengemeinden und für Privatpersonen aufgeführt. Über 30 Jahre bestand der „HBC“! mit dem Ende des Gemeindehauses endete auch der „Häkelbüdelclub“.
Inzwischen gehören große Aktivitäten der Vergangenheit an. Aber uns, den Frauenkreis, gibt es immer noch. Heute sind es 12 Personen (von ehemals gut 40 ) die sich monatlich treffen, um unsere gute Gemeinschaft zu pflegen. Wir sind gemeinsam älter geworden, aber auch dankbar, Mitglieder unserer Kirchengemeinde Gödens zu sein. Im Frauenkreis aktuell sind Hella Kickler, Hilke Arnlod, Karla Rabenstein, Karin Janßen, Bärbel Scharffetter, Annegret Heeren, Uschi Rottstock, Bärbel Rottstock, Anita Gellesch, Annemarie Gellermann, Karen Blitz und Theres Blitz aktiv. Bericht: Therese Blitz
Außer dem weihnachtlichen Basar fand auch zu Ostern ein Gemeindefest mit Osterbasar statt. Aber nicht nur Back- und Handarbeiten für die Basare, auch vieles andere wurde vom Frauenkreis gestaltet. Zum 300. Kirchenjubiläum (1995) hatte der Frauenkreis so viel Geld erwirtschaftet, dass ein altes Gemälde (der segnende Jesus) für 10.000 DM restauriert werden konnte und jetzt eine Wand der lutherischen Kirche ziert. Unter anderem waren auch Mitglieder des Frauenkreises voller Begeisterung zur Stelle, als anlässlich der 450-Jahr-Feier ein von mir verfasstes Theaterstück (Ick krieg di Düwel doch) auf dem Vorhof von Schule und Gemeindehaus aufgeführt wurde. Sei es als Darsteller auf der Bühne oder als Chormitglied der Brauchtumsgruppe sowie zum Nähen der vielen Kostüme (aus dem Mittelalter) für Deicharbeiter, Marketenderinnen u.a. Es war für alle ein großartiges Erlebnis und die Kirchengemeinde konnte sich über Einnahmen für Anschaffungen fürs Gemeindehaus und Kirche freuen. Aber auch über eine andere, über viele Jahre durchgeführte Veranstaltung, freute sich die Gemeinde; über unser plattdeutsches Hirtenspiel am Sonntag vor Weihnachten. Dieses Theaterstück, von Pastor Herlyn, wurde von den Frauen eindrucksvoll zur Aufführung gebracht. Aber auch die plattdeutsche Theatergruppe, „de Häkelbüdelclub“ entstand aus Mitgliedern des Frauenkreises. 60 Minuten Spaß am Stück wurde auf die Bühne gebracht. Jedes Jahr ein neues Thema z.B. „Eenmal up de Reeperbahn - St. Pauli röppt, wie komen“ wurde insgesamt 48 Mal an verschiedenen Orten in unterschiedlichen Vereinen, Kirchengemeinden und für Privatpersonen aufgeführt. Über 30 Jahre bestand der „HBC“! mit dem Ende des Gemeindehauses endete auch der „Häkelbüdelclub“.
Inzwischen gehören große Aktivitäten der Vergangenheit an. Aber uns, den Frauenkreis, gibt es immer noch. Heute sind es 12 Personen (von ehemals gut 40 ) die sich monatlich treffen, um unsere gute Gemeinschaft zu pflegen. Wir sind gemeinsam älter geworden, aber auch dankbar, Mitglieder unserer Kirchengemeinde Gödens zu sein. Im Frauenkreis aktuell sind Hella Kickler, Hilke Arnlod, Karla Rabenstein, Karin Janßen, Bärbel Scharffetter, Annegret Heeren, Uschi Rottstock, Bärbel Rottstock, Anita Gellesch, Annemarie Gellermann, Karen Blitz und Theres Blitz aktiv. Bericht: Therese Blitz